ParaMaster 2.0
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Einfahren von Sägebändern

Bimetall-Sägebänder

Scharfe Schneidkanten mit extrem kleinen Kantenradien sind die Voraussetzung für hohe Schneidfähigkeit. WIKUS-Bänder sind dafür prädestiniert.
Um die optimale Standzeit zu erhalten, empfehlen wir, das Band entsprechend einzufahren. Ermitteln Sie dafür in Abhängigkeit des Werkstoffs und der Dimension des Schnittmaterials die richtige Schnittgeschwindigkeit (z.B. Schnittdatenschieber). Wichtig ist, das neue Sägeband nur mit ca. 50% des ermittelten Vorschubs einzusetzen. Mikro-Absplitterungen aufgrund zu großer Spandicken werden somit vermieden.
Neue Sägebänder können zu Vibrationen und Schwingungsgeräuschen neigen. Hier hilft ebenfalls eine geringe Reduzierung der Schnittgeschwindigkeit. Bei kleinen Werkstückdimensionen sollte zum Einfahren ca. 300 cm2 des Schnittmaterials zerspant werden. Sind große Werkstückdimensionen zu bearbeiten, empfehlen wir das Einfahren über eine Zeitdauer von ca. 15 min. Nach dem Einfahren können Sie den Vorschub langsam auf den zuvor ermittelten Wert steigern.

Hartmetall-Sägebänder

Nach der Wahl der optimalen Parameter für den vorliegenden Anwendungsfall (HM-Schnittdatenschieber) sollten Sie das Hartmetallsägeband mit ca. 50% der Vorschub- und ca. 50% der Schnittgeschwindigkeit einfahren.

Sehr wichtig ist die Vermeidung von Schwingungen und Vibrationen. In diesem Fall sollte eine Veränderung der Schnittgeschwindigkeit helfen. Nach der Einfahrtzeit von ca. 15 min oder 300 cm2 erhöhen sie langsam erst die Schnittgeschwindigkeit und erst dann den Vorschub auf die ermittelten Daten.

Überprüfen Sie vor dem Ersteinsatz neben der Bandspannung, die bei 300 N/mm2 liegen sollte, auch den Ölgehalt des Kühlschmierstoffs. Handrefraktometer und Bandspannungsmessgerät sind bei WIKUS erhältlich.

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